Schritt für Schritt zum vermarkteten Feed

Ich hoffe, dass Euch die bisherigen Informationen rund um AdSense für Feeds geholfen haben, das Potential dieser Vermarktungsform zu erkennen. Heute zeigen wir Euch, wie einfach es ist, dieses auch zu nutzen.

Ozgur, ich bin ganz Ohr! Bitte zeige uns, wie man im AdSense-Konto mit wenigen Mausklicks die eigenen Feeds in eine weitere Einnahmequelle umwandeln kann.

Nun, die AdSense Hilfe bietet bereits umfassende Informationen zur Verknüpfung von Feeds mit AdSense. Statt diese zu wiederholen, zeige ich Euch wie ich einen meiner Testfeeds mit AdSense angereichert habe:
  1. Ich habe meinen Blog unter http://infraredphoto.blogspot.com aufgerufen, da ich den damit verbundenen Feed gerne für AdSense nutzen wollte.
  2. Dort klicke ich auf „Site Feed“ und gelange in meinem konkreten Fall zu http://infraredphoto.blogspot.com/feeds/posts/default. Solltet Ihr ebenfalls über ein Blog bei Blogger verfügen, so sieht Eure Feedadresse vermutlich so aus: http://blogname.blogspot.com/feeds/posts/default. Diesen Link müsst Ihr jetzt kopieren, um ihn später parat zu haben.
  3. Jetzt gehe ich in mein AdSense-Konto und wähle dort „AdSense-Setup“ und „AdSense für Feeds“.
  4. Als nächstes müssen wir einen Anzeigenblock erstellen. Dieser fasst alle Einstellungen zusammen, welche sich auf die Schaltung von Anzeigen in den damit verbundenen Feeds beziehen. Während Ihr einem Anzeigenblock mehrere Feeds zuordnen könnt, für die dann einheitliche Einstellungen gelten, sollte jeder Feed nur einem Anzeigenblock zugeordnet sein. Zu den Einstellungen gehören Anzeigentyp, Häufigkeit der Anzeigeneinblendungen im Bezug auf die Anzahl der Feeds, minimale Länge des Feedbeitrags, relative Position der Anzeigen im Bezug auf die Feeds und die Farbauswahl.
  5. Wie auch bei anderen Anzeigentypen, könnt Ihr dem Anzeigenblock jetzt bestehende Channels hinzufügen oder neue erstellen. Natürlich lassen sich diese dann als Placements zur Werbeausrichtung durch Advertiser einsetzen. Dabei wäre ein deskriptiver Name sehr hilfreich.
  6. Jetzt muss man die eigentlichen Feeds hinzufügen. Falls Ihr noch keine Feeds verwendet habt oder einen neuen Feed eintragen wollt, klickt auf „neuen Feed abrufen“. Alternativ könnt Ihr auch Feedburner-Feeds in Euer Google Konto verschieben.
Wie steht es um Optimierungstipps für AdSense für Feeds?

Auf jeden Fall würde ich unseren Publishern empfehlen, mit den möglichen Einstellungen auf Anzeigenblockniveau zu experimentieren. Anregungen zur Optimierung gibt es auch in der AdSense-Hilfe. Außerdem könnt Ihr im AdSense Forum Ratschläge erfahrener Publisher einholen.

Ozgur, herzlichen Dank für das Interview. Ich hoffe, dass wir damit vielen Publishern helfen konnten, Ihre Feeds erfolgreich zu vermarkten.

07 Juni 2009 at 20:55