Relevante und kontextabhängige AdSense-Werbung ist inzwischen aus dem Alltag unzähliger Seitenbesucher kaum wegzudenken. Kommt bei der Zuordnung zwischen Feed-Content und Anzeigen die gleiche Technologie zum Einsatz?
Ja und nein. Natürlich verlassen auch wir uns auf die bewerte AdSense-Technologie, mit der wir für die größtmögliche Relevanz der geschalteten Anzeigen für die Abonnenten Eurer Feeds sorgen wollen. Allerdings haben wir festgestellt, dass Feeds besonders gerne für Placement Targeting genutzt werden. Dies ist vor allem bei größeren Advertisern der Fall, die den Wiedererkennungswert ihrer Marke durch eine hohe Präsenz in diesem neuen Medium steigern möchten. Euch kommt darüber hinaus zu gute, dass Feed-Abonnenten häufig zur Gruppe der so genannten Early Adopters gezählt werden und Advertiser sich von ihnen eine Art Multiplikatorwirkung erhoffen. Daneben ist bekannt, dass Personen, die einen bestimmten Feed lesen, ein hohes Maß an Interesse und Sensibilität gegenüber dem jeweiligen Thema zeigen und somit empfänglicher für entsprechende Werbung sind.
Worauf beruht nun die Auswhal der Anzeigen? Kann ich durch semantische Erweiterungen von RSS oder ATOM Einfluss auf die entsprechenden Anzeigen nehmen? Wie steht es um den Inhalt der in Podcasts angehängten Dokumente?
Nun, leider können wir keine Details zu unserer Werbetechnologie preisgeben. Ähnlich wie bei AdSense für Content-Seiten, nutzen wir eine Reihe von Einflussgrößen, um zu entscheiden, welche Anzeigen dargestellt werden, natürlich im Zusammenspiel mit Placement Targeting.
Interessanterweise spielen dabei nicht nur inhaltliche Gesichtspunkte eine Rolle. Welche demographischen Eigenschaften werden berücksichtigt und wie werden diese von Google erfasst?
Zunächst lass mich klarstellen, dass wir keine High-Tech-Spionage betreiben, um unsere Nutzer auszuspähen. Schließlich sind wir alle dem Firmenslogan „Don’t be evil!“ verpflichtet. Die Festlegung bestimmter demografischer Eckdaten erfolgt weitgehend abhängig vom Seiteninhalt. Besucher von Technologieseiten sind beispielsweise meistens verhältnismäßig junge Männer während man bei Websites über Mode größtenteils auf weibliche Besucher stoßen dürfte. Diese Annahmen übertragen wir einfach auf Feeds.
Bei derart vielen Faktoren kann man es unseren Publishern sicher nicht verdenken, wenn sie die tatsächlich geschalteten Anzeigen gerne in ihrem Feed betrachten würden, um zu wissen, was die Leser ihrer Feeds erwartet.
Nichts einfacher als das. Nachdem der Feed mit AdSense verknüpft wurde, können sie diesen mittels der neuen URL betrachten. Sie müssen nur darauf achten, nicht auf die Anzeigen zu klicken.
Damit dürften wir theoretisch bestens gewappnet sein, um uns im nächsten Teil der Frage der Einbindung von AdSense-Anzeigen in Feeds konkret stellen zu können. Natürlich stehen Euch die AdSense-Hilfe und das AdSense Forum als nützliche Online-Ressourcen zur Seite, um möglichst bald von AdSense für Feeds profitieren zu können.
Post von Konrad Rychlewski – AdSense Publisher Support

